KATER |
Ab in die Sommer-Stau-Pause
Besagte Sommerpause begann am 02.07.2026 – Einwohner hatten keine Fragen. Und der Bürgermeister musste auch den Fraktionen nichts beantworten.
Aber was Neues gibt es: Den Vorsitz vom Hauptausschuss hat jetzt der Chef der Schöneicher Liste. Aus gesundheitlichen Gründen ist er jetzt nicht mehr bei der CDU, der Vorsitz. Die CDU hat jetzt nunmehr noch den Vorsitz der Gemeindevertretung, und damit das oberste Amt von Schöneiche und den Bürgermeister.
Gäste vom Landesbetrieb Straßenwesen hatten den Tagesordnungs-Vortritt. Es ging um die verkehrliche Bedrohung an der Kreuzung Brandenburgische Straße / Dorfaue/ Schöneicher Straße. Dort treffen Straßenbahnen, Autos, Fahrräder, Fußgänger aufeinander. Nun Vorschläge vom Landesbetrieb mit unterschiedlichen Varianten und damit Kosten, Bauzeit, Technik, Wirksamkeit: Totaler Neubau des Knotenpunkts und damit Änderung der gesamten Verkehrsorganisation mit den umliegenden Straßen, einschließlich der Lichtsignalanlage, oder „nur“ Haltelichtsignalanlage oder Blinklichtanlage plus begleitendes Monitoring, d.h. es wird dauerüberwacht. Die Abgeordneten hatten auch vielfältige Problem-Meinungen… Schließlich dann der Vorsitzende zu den Gästen: „Danke, dass Sie sich Zeit genommen haben“! Miau?!
Nun durfte die Petition der Umwidmung der Pragerstraße zur Fahrradstraße debattiert werden. Die Verwaltung hatte ein insgesamt 14 seitiges Antwortschreiben der Ämter geliefert: Umsetzung prüfen, Haushaltsplanung und überhaupt steht das nicht auf der Prioritätenliste und Bus und miau, mal nachdenken, was überhaupt geht – abgelehnt!
Petition „Grüne Wabe jetzt“ – kam auch nicht durch.
Grundschule Krummensee/Friedrich-Ebert-Straße – Planungsauslegung gebilligt. Gymnasium Wohngebiet Leipziger Straße Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan. Das gleiche für das „Quartier an der Kastanienallee“ (LPG-Gelände) nach 8 Jahren INOEK (festgelegtes Ortsentwicklungskonzept)! Diskussion, ob das was wird? Die Besitzer sehen das privatwirtschaftlich und nicht Schöneiche-wirtschaftlich. Aber die Meinung, erst mal „Bewegung“ reinbringen mit Aufstellungs- und Einleitungsbeschluss überwiegte schließlich.
Der Straßenlaub-Vertrag mit der aktuellen Firma endet. Weiteres Vorgehen bei dieser nichtpflichtigen Aufgabe: Also das mit den Säcken soll so bleiben. Die Ausschreibung wird gemacht. Und dann wird man firmen- und kostenmäßig sehen, sagte man.
Die Rahnsdorfer-Landes-Straße war auch wieder dran. Da gibt es jetzt eine Vereinbarung, wie man sich die Kosten der Ausbaumaßnahme und dann die „Unterhaltungslast“ teilt.
Die Baumpflanzungen der Waldgartengemeinde, obwohl es schon die letzten Jahre immer weniger wurden, nun haushaltsmäßig begründet: ganz abgelehnt.
So das wars. Um unseren Obersten zu benutzen: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, das zu lesen! Pause.
Ihre Miau-Journaille

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