Schöneiche KONKRET – Juni/26

ARTIKEL

| In  der letzten Zeitung war wie schon des Öfteren ein interessanter Artikel vom Ortschronikfachbeirat.

„Geschichte und Geschichten aus Schöneiche“  – Hohenberge – zwischen lauter Hügeln

Am Ende des Beitrags gehts in die Neuzeit, die wir selber erlebt haben, die wir erleben:

„Den größten Bauboom erlebt Hohenberge in den 1990er-Jahren nach der Wende. Am Rosengarten wird ein Acker zum Wohngebiet mit kleinstädtischem Charakter. Wo bis dahin Getreide wuchs, schießen zwei- und dreigeschossige Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser aus dem Boden. Der Rosengarten bekommt auf einen Schlag viele Geschwister – den Butter­blumen- und Glockenblumenweg, den Krokus-, Veilchen- und den Ehrenpreisweg. Ein kleiner Trost für Alteingesessene: Ein wenig erinnern die Straßennamen an ein Stück ländliche Vergangenheit von Hohenberge.“

In besagten 1990er Jahren hatte die Gemeindevertretung bereits etwas zu sagen, bzw. hatte eine Meinung. Eine kleine Story zu dem Geschehen:

Also besagtes Bauen kam aus Bayern. DEMOS. Und um denen zu „huldigen“ beschloss wer, die Straßen, bzw. Wege nach bayrischen Pflanzen zu benennen… Edelweiß-Weg, oder Enzian-Weg oder so irgendwie. Nee, sagte der Umwelt-Ausschuss, wir wollen, wenn Pflanzen dann brandenburgische. Na gut, sagte der Bauamtsleiter Herr Kuhnert, aber bitte beachten Sie, dass die Wege alphabetisch benannt werden, da die Wege und Häuser sich alle gleichen und damit man die dann auch schnell findet. Na gut, sagten wir: Annemonen-Weg, Brennessel-Weg, Distel-Weg… Da protestierte die Bürgermeistern Frau Niemann – in einem Brennessel-Weg würde sie nicht wohnen wollen. Irgendwer schlug Butterblumen-Weg vor. Nee, geht nicht, weil es die Butterblume gar nicht gibt. Der Berliner sagt zum Löwenzahn Butterblume. Von den Hahnenfußgewächsen nennt man auch welche Butterblume… Es fanden dann noch zwei Sitzungen vom Umweltausschuss statt, und man entschied sich trotzdem für den Butterblumen-Weg.

 

 

 

Ein Kommentar zu „Schöneiche KONKRET – Juni/26“
  1. Avatar von Siegfried v. Rabenau
    Siegfried v. Rabenau

    nun, es fehlt die Cannabis-Allee… da könnten sich dann im Alter der bayerische und der brandenburgische Ministerpräsident ansiedeln… pro Erwachsene im Haushalt 3 Pflanzen…

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