ARTIKEL |
Am letzten Samstag im März war es wieder soweit. Ist auch historisch interessant. Schon die Römer hatten den Frühjahrsputz in der Mache. Sie feierten im Februar das Reinigungsfest „Februa“ (von februare = reinigen), um Tempel und Häuser von Schmutz und symbolischen Lasten zu befreien.
Also bei uns war es auch soweit. Ich wieder zur Woltersdorfer hinter ALDI und zwar pünktlich um 10 Uhr. Aber die jugendlichen Volleyballer waren schon die Woltersdorfer runter unterwegs und mit ihnen die Mülltüten ebenfalls. Ein Glück, ich hatte einen Eimer mit, und wenn ich eine Mülltüte treffe, kippe ich meinen Inhalte bei ihr rein… Die Woltersdorfer war schon gesammelt perfekt. Ich die Prager runter. Naja, der Eimer wurde voll, auch rote-Tüten-Hundekacke waren wieder dabei, aber so wie es Martin Berlin in Facebook dokumentiert hatte…
Heute war Frühjahrsputz in Schöneiche angesagt! Es macht einem echt wütend zu sehen, wie viel Müll immer noch in der Natur landet. Z.B. entlang der Neuenhagener Chaussee lag viel Verpackungsmüll. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, den Ort wieder etwas sauberer zu machen.
… wars nicht. Und so war ich nach einer Stunde dort ringsherum – Prager-Ulmer-Wittstock guten Gewissens fertig.
Es war ja wie im Vorjahr für die Müll-Leute Suppe im KSP angesagt. Im Vorjahr hatte ich dafür unseren fantastischen Bärlauch (Berliner- oder Wunderlauch!!) im Mühlengrund geschnitten. Ich also zur biologischen Suppenküche hin. „Soll ich wieder Bärlauch dazu pflücken?“ „Nee, haben wir schon selber!!“ … und der Kessel brodelte und ich… verrate ich nicht!!
Aber würde ich toll finden, wenn die anderen Sammelstellen auch mal kurz berichten würden, wie es sich denn bei uns innerhalb eines Jahres so in der Öffentlichkeit verdreckt!
Marie Eisold

Schreibe einen Kommentar