KATER |
Dauerthema Straßen
Dazu lud die CDU-Fraktion zu einem Info-Abend am 24.02.2026 in die Feuerwache ein.
„Was können wir tun? Warum gehts nicht weiter?“
Die Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende vom Hauptausschuss leitete das Zusammenkommen. Der Raum war total voll, wobei es in erster Linie um unbefestigte Straßen ging. Im Sommer Staub, Schlaglöcher, Pfützen, und zieht sich winters in Matsch und Eispisten hin. 18 km Sandstraßen. Am „Stammtisch“ vorn Bürgermeister Röll, Finanzausschussvorsitzender Pohle (CDU/FDP). Leiter vom Baubetriebshof und Feuerwehrchef Majewski und Frau Winkmann. Im Publikum saß der Oberste von Schöneiche, der Vorsitzende der Gemeindevertretung Bachhoffer.
Die Einführung mit bildtechnischer Unterstützung machte Herr Pohle. Zunächst die Ausbaumöglichkeiten überhaupt:
1. Grundhafter Ausbau, wobei für die „Erschließungsbeiträge“ der anliegende Besitzer 80% des Ausbaus bezahlen muss. Die Kosten haben sich übrigens im Laufe der Jahre ungefähr verdoppelt.
2. Privat finanzierter Straßenbau (von der Gemeinde unterstützt)
3. Erweiterte Instandsetzung. Kompromiss zwischen Flicken und Neubau. Kann aber nicht für jede Straße herangezogen werden. (z.B. Pestalozzi Straße)
4. Spendenfinanzierte Erweiterte Instandsetzung (sozusagen plus Drittmittel, Spendensammlung (z.B. Straße von Münchehofe nach Schöneiche)
5. Verbesserte Instandsetzung (Materialaustausch von Oberschicht; sei Albtraum bei der Wartung)
6. Einfache Instandsetzung (Haltbarkeitsdauer 1-6 Monate)
Info an der Wand: „Dauerthema Straßen – Sie entscheiden mit, wie es in ihrer Straße weitergeht. Mail an: peter.a.pohle@outlook.de „
Dann Thema Prioritätenliste.
Ja und dann das Hauptthema: die derzeitige Finanzlage der Gemeinde. Abgesehen von der Festlegung: 1% des Haushalts ab diesem Jahr. Miau, Sie wissen ja: Staat im Minus, Land im Minus, Kreis im Minus. Unser Haushalt wäre, wenn alles gut geht, bis 2029 im Minus.
Das zweite Haus an der Warschauer Straße z.B. ist gar nicht mehr drin.
Und was ist mit dem sogenannten Sondervermögen? Ein Nebenhaushalt für, „ausschließlich einzelner begrenzter Aufgaben des Bundes bestimmt!“
Ja aber und nun?
Miau die Diskussion; war auch schon zwischendurch. Probleme der „anwesenden“ Straßen, der anwesenden Straßenleute. Einerseits ja, andererseits ja aber, wer soll das bezahlen?
Aufforderung, kommt bitte in die Einwohnerfragestunden! Eure gewählten Vertreter sagen dazu was Konkretes oder nichts Konkretes oder gar nichts. Prioritätenliste… mit den festgelegten 1% des Haushalts kann man, wenn man hat, schätzungsweise 600-700 m Straße instandsetzen. Freiwillige Leistungen (wie z.B. Kulturangebote, Sportanlagen, soziale Projekte) entfallen erstmal sowieso, hieß es. Im Laufe der Diskussion lichteten sich die Reihen. Eine Frau meinte, was da vorgetragen wurde, dauert 50 Jahre, da lebe ich gar nicht mehr! Miau, allerdings ergibt Minus mal Minus Plus?!
Nach drei Stunden war Schluss!
Ihre Miau-Journaille

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