Geld regiert die Welt

KATER |

 

Geld regiert die Welt

… und wenn keins da ist, kannste nicht regieren, auch nicht in Schöneiche. Jede Ausgabe muss auf den Prüfstand, verkündete der Bürgermeister am 10.02.2026 in der Gemeindevertretersitzung. Und der Nachtragshaushalt des letzten Jahres widerspricht den „Grundsätzen einer geordneten Haushaltswirtschaft“! Bringt das mal im 1. Quartal diesen Jahres in Ordnung, befahl die Kommunalaufsicht. Und der normale Haushalt von 2024/25 habe auch keine saubere Rechtsgrundlage. Miau, der Jahresabschluss 2023 ist auch noch nicht durch, ist aber zur Beratung zugelassen. Was immer das heißen mag. Und wo ist das Haushaltskonsolodierungskonzept? Und die Kämmerin ist auch krank. Vom bundesdeutschen Sondervermögen gibts knappe 5 Millionen und überhaupt.

Und jetzt nun auch noch Februar-Glätte und Rohrbruch im „Löwenzahn“ und Winterdienst und auch überhaupt.

Und in der Berliner Straße wird es die Beleuchtung erstmal nur an der Kita geben und nur provisorisch. So, habe ich jetzt die unausgeglichene Haushalts-Schrecklichliste durch?

Die Zusammenarbeit mit Rüdersdorf von wegen Wegen, bzw. die Verkehrssicherheit mit Geschwindigkeitsüberwachung ist auch mit dem dortigen neuen Bürgermeister auf einem guten Weg. Die Wohnbaufläche an der Leipziger Straße wird größer. Fast alle waren dafür. Hat jetzt nichts mit dem Gymnasium zu tun. Und die Kitas bekommen überplanmäßige Ausgaben vom letzten Jahr zurückerstattet.

„Einseitiger Gehwegrückbau in der August-Bebel-Straße“. Die Baumseite. Sieht gefährlich aus und benutzt sich auch gefährlich. Rückbau? Absenkung? Zwei todkranke Bäume wurden entfernt. Das Grünamt meint, dass die anderen sich noch lange und länger halten. Die Bewohner schätzen mehrheitlich auch ihre Spitzahörner. Und der Gehweg auf der anderen Seite wäre ja in Ordnung. Und bei Bäumens muss man allerdings nicht nur für die Lebendigkeit der Bäume garantieren, sonder auch für die der Anwohner, deren Hunde und Autos. Wobei das nun beschlossene Gehweg-Sperrschild dafür bürgen soll.

Prüfstand für die 3. Grundschule an der Krummenseestraße. Nach der Prognose der Verwaltung was die Schülerzahlen der nächsten sechs Jahre angeht, braucht Ihr die nicht. Also finito. Und Geld ist ja auch keins da. Aber lässt man es sein, ist die Fläche weg, denn die Berliner Forsten sind dann für dieses ihr Gelände gewiss nicht mehr tauschbereit. Also Bauplanverfahren zwar abschließen, aber Baurecht um alles Kommunale auf der Welt erhalten! Und wenns erstmal nur für eine heimliche Schublade wäre.

Und oben an der B1/Neuenhagener Chaussee – Kreuzung hat die CDU/FDP eine Änderung der Verkehrsführung der Landesstraße beantragt, damit man links nach Berlin zügiger durchkommt. Andere Ampelphasen oder eine zweite Abbiegespur wegen morgendlicher Staus. Fachgespräche bis „Ende der Debatte!“ Miau! Schaut mal, was bei rauskommt!

Ach übrigens war die sitzungsinteressierte Einwohnerzahl überschaubar: Sechs Personen, und die hielten es auch nicht bis zum Ende durch. Kein Vertrauen ins neue Jahr, ins Wetter, ins Geld oder in die Gemeindevertreter? Oder?

Ihre Miau-Journaille

2 Kommentare zu „Geld regiert die Welt“
  1. Avatar von Redaktion
    Redaktion

    Kommentar zum Kommentar

    „Nie mam pieniędzy“ – nachgefragt: „ich habe kein Geld!“ , bzw. er hat keine Penunsen!!

  2. Avatar von Siegfried v. Rabenau
    Siegfried v. Rabenau

    interessant ist natürlich, dass sich die CDU für Linksabbieger interessiert!
    Ansonsten ist ja auch die Lindenschule wieder frei, sie muß ja nicht gleich Gymnasium werden.
    Und dem August-Bebel eine Straßenseite sperren, es wird ja woll nich die linke sein? Nun, wenn die Leute nicht mit dem Suchtmittel Schmierphon vor der Nase rumlaufen, fliegen sie auch nicht über Wurzeln. Bei mir strebt auch eine Wurzel im Pflaster nach oben, und da kommt immer ein Jungmensch mit so´m Teil vor der Nase – den erschrecke ich immer rechtzeitig, damit er mal nach unten sieht. Ansonsten habe ich noch in der Schule gelernt: „Wenn wir dann groß sind haben wir den Kommunismus. Dann lebt jeder nach seinen Bedürfnissen und es gibt kein Bargeld mehr!“ Nun, meine Bedürfnisse kann ich irgendwie definieren, Bargeld habe ich auch nie (kleine Rente und Kreditkarte) – nur, mit dem Kommunismus, det hat irgendwie nich jeklappt. Und nun ist auch noch die Kämmerin krank. Bei „Nie mam pieniędzy“-Geräuschen vom Bürgermeister kein Wunder…

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