KATER |
…konnte man in der Info-Veranstaltung über kommunale Wärmeplanung am 8.9. schlussfolgern, auch optisch. Der Sitzungssaal war gerammelt voll. Das wurde dann aber um etliches immer weniger. Weil erstens kompliziert zu verstehen – ich gehe jetzt nicht nur von meinem Katzenverstand aus! Und zweitens eben nicht für alle Häuslichkeiten.
Aufgabenstellung – Maßnahmen – Ausblick.
Unternehmen – öffentliche Gebäude – Wohnungssektor.
Der Netzbetreiber EWE, also die Gasleute haben das alles erklärt. Fahrplan erstmal bis 2045. Die „Energieträger“ dabei sind: Erdgas, Heizöl, Wärmepumpe, Holzscheite für Kachelofen, elektrischer Strom von E.DIS irgendwie auch. Naja und Fernwärme als solche. Wobei da Bio mit bei ist. Also schadstoffarm und ohne Kalorien.
Erdgaslieferungen sollen weniger werden; teuer und auch klimaschädlich. Mit Heizöl wird relativ wenig bei uns geheizt. Wärmepumpen sind umweltfreundlich und sollen mehr pumpen. Ach übrigens, das Rathaus und die Bibliothek werden durch eine Wärmepumpe warm gehalten.
Zentrale Wärmeversorgung ist sinnvoll, aber einen Schöneiche-Plan dafür habe ich nicht gesehen. Was aber schön wäre, weil sich da auch Einfamilienhäuser dranhängen können. Und wenn 650 Jahre alte Häuser saniert werden – miau! – nee, Häuser von vor 1978, danach gab es eine Wärmeschutzverordnung. Also bei Sanierung auch neue Heizungen einbauen oder draußen dranbauen oder solar draufbauen. Da können Wärmebedarf und damit verbundene Heizkosten deutlich gesenkt werden. Natürlich kann man heute noch nicht wissen, wie sich z.B. die Gaspreise entwickeln.
Auf alle Fälle sollen Sie sich energieberaten lassen und im Rathaus oder beim Klimabeirat dafür anfragen. Diese Berater machen dann mit Ihnen einen Vor-Ort Termin für die Möglichkeiten in Schöneiche. Auch hybride Rezepte, also sones plus solches Aufwärmen in Ihrem Haus. Und von Steuerabsetzungen und Förderprogrammen war auch die Rede. Und für die Beratungen soll es Gutscheine geben, so dass das nichts kostet. Staatliche Vorgaben gibts nicht – freie private Entscheidungen! Leider nur für Menschen. Haustieren, insbesondere Katzen wird so eine Beratung verwehrt.
Klar wurde an diesem Abend: Eine Lösung für alle wird es nicht geben. Abhängig von technischen Möglichkeiten, wirtschaftlichen Zwängen und den Wünschen der Schöneicher werden je nach Ortsteil und Gebäude unterschiedliche Heizformen zu Auswahl stehen.
Und – miau – mal sehen wie die Gemeindevertretung das Ganze sieht! Und das vorgestellte Konzept soll „zeitnah online kommen“, sagte der Bürgermeister. Also vorhaltig für nachhaltig.
Ihre Miau-Journaille

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