Vor der Sommerpause

KATER |
Die Sommerpause sah man schon in der Tagesordnung leuchten. 48 Vorlagen und Anträge auf der Einladung vom 8.7. Und dann gings ahnungsvoll los: Bericht des Bürgermeisters mit Nachfragen – eine halbe Stunde! Eine Woche später gings weiter und auch das noch mit Verlängerung! Ich lege mal los mit Kurzfassungen:

Anfrage der Linken: Was ist mit der öffentlichen Toilette im Goethepark? – Kann sich Schöneiche finanziell nicht leisten.

Anpassung der Kitagebührensatzung: Krippegebühren wie bisher, dann nischt, dann wieder Hort. Wenn Beiträge, dann wie bisher, einschließlich Essengeldpauschale für alle. Miau: Seltsam?!

Mit den Bebauungsplänen Gymnasium Wittstock-/Woltersdorfer Straße und des Wohngebiets Leipziger Straße, einschließlich einer vom Einzig Wahren missbilligten Dreiecksfläche zwischen Prager- und Woltersdorfer Straße – weiter wie bisher.

Ausbau eines Radwegs wegen des Gymnasiums von Aldi bis zur Beeskower Straße; das war zwar jetzt nun in den Ausschüssen, aber wurde wieder heftig diskutiert. Und von wegen Fußgänger, die gibts ja auch. Könnte man zum Beispiel einen Gehweg hinter den Bäumen machen?! Am Ende der Debatte: Fahrradstraße plus oder in einer Tempo-30-Strecke, also Mischverkehrsfläche.

Das Fahrtenwesen vom Stegeweg von der neuen Kita zur Storchenschule war auch wieder dran. Jeder hatte eine andere oder keine andere Ansicht und Meinung. Ich glaube, am Ende kam ein positiver Vorschlag: Professionelle Verkehrs-Hilfe holen! Zwischendurch gab es auch einen Plakatvorschlag für die Schul-Dorfaue für Kinder: „Ab hier kann ich alleine laufen!“ Von wegen Eltern-Taxi.

Die SPD, die Linken und die Grünen wollen eine Rekommunalisierung der Reinigung der kommunalen Gebäude, weil es viele Beschwerden gibt. Nämlich die schrittweise Zurücknahme der Fremdreinigung, und was das kosten würde, also die Wirtschaftlichkeit erkunden. Woltersdorf und Rüdersdorf hätten gute Erfahrung damit gemacht. Zeitvorgabe: Ein Jahr.

Ein Antrag von SCHÖN: Am Kreisverkehr beim Griechen ist die Radvorfahrt ungleichmäßig. Und sofort hatte einer von der AfS ein anderes Problem: Die Anhöhe in der Mitte des Kreisels abtragen, damit die Autofahrer sich rundum sehen können!! Blendet? Nee miau, die Scheinwerfer sind tiefer. Die Grünen-Fraktion kämpfte um den Baum auf dem Hügelchen.

Und was ist der Stand am Ortsausgang Rahnsdorfer Straße? Man hatte auch hier mächtig gewaltige Variantenvorschläge. Aber eine Verwaltungsvereinbarung mit Berlin ist noch nicht sichtbar.

Noch mal Berlin: Stellungnahme zu einem uns betreffenden Windrad. Berlin hat sein Windradkonzept ausgeweitet und kommt mit einem der Dinger Schöneiche gefährlich nahe: 600m statt wie in Brandenburg 1000m. Der Bürgermeister wurde beauftragt, unsere Stellungnahme dem Senat zu übermitteln.

So das war der Vorsommer pausierte Bericht. Mal sehen, wanns weitergeht und was dann der ausgeruhten Gemeindevertreter Sache ist; analog, digital und personal.

Ihre Miau-Journaille

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