Frühjahrsputz

REDAKTION | Bürgermeister Röll hatte noch einmal in Facebook dazu aufgerufen, dass auch dieses Jahr wieder viele Freiwillige den Dreck in Wald, Feld, Gehwegen, also „unliebsame Hinterlassenschaften“ wegräumen mögen. Zwei ganze Schöneicher hatten es mit „gefällt mir“ gekennzeichnet!

Voriges Jahr hat es gegossen wie verrückt. Da war man nicht sehr lange beim Saubermachen, und noch ein Jahr zuvor, waren bei meiner Stammstrecke – Aldi bis Woltersdorfer Fahrradstraße – ganze sechs Personen in action. Und dieses Jahr? Da kann man es als örtlichen gemeinschaftlichen Frühjahrsspaziergang bezeichnen. Die Sonne schien, es war wunderbar warm. Bei „uns“ strömten die Willigen nur so. Dazu blühten die Blumen, Zillas, Lerchensporn, Immergrün, Veilchen, irgendwas weißes die Menge, der Wildschnittlauch an Zaunesrändern. Und der Häuserbau des Flächenbesitzers Landkreis hatte noch nicht begonnen, so dass die Natur sich dort wieder breitmachen konnte.

Und dann spendierte die Süße Sünde ein Eis gratis, uuund es gab nach getaner Arbeit phantastische Suppe(n) im Kleinen Spreewaldpark und in der Fichtenauer Kapelle. Also wer da nicht mitgemacht hat und dann auch noch am Mühlenweg den Wunderlauch nicht abgeschnitten hat, war selber schuld!! Die Aufräume an der Straße am Weidensee hatten zwar nur zehn Personen durchgeführt – aber die waren beim Suppe essen auch mit sich zufrieden.

Aber Müll gabs trotzdem viel wegzuräumen. Plaste, leere Flaschen, Dreckzeugs die Menge und den Schwachsinn eines Hundebesitzers: Hundekacke in den roten Tüten, die dann ins Gelände geschmissen wurden. Dazu auch wieder ein großer vergammelter Werbezeitungsberg. Tja, so kann man auch Geld machen!

Der Gemeinde-Abholdienst war ebenfalls gleich am Morgen mit da.

An der Lübecker Straße kann sich der Berliner Forsten wieder freuen, dass Schrott, Rumpeldreck und Asbest von freiwilligen Feuerwehrfreiwilligen befreit wurde. Die Kapellenleute machten gleich ihr Grundstück total frühlingssauber.

In den gemeindlichen Newslettern war zu lesen, dass die Brandenburgischen Ausgaben für Entsorgung von illegalem Müll sich im Zeitraum von 2013 bis 2022 verdoppelt haben, und sie liegen derzeit bei fast 2,5 Millionen Euro jährlich.

Scheiße. Damit sind aber jetzt auch die Hundetüten gemeint!

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