Unsere Bürgerstiftung

Wenn die Bürger stiften geh´n – Finanzamtsflaggen Halbmast weh´n!

Schöneiche bei Berlin leistet sich so einiges. Neben innerörtlichen Wildschweinen und einer überörtlichen Straßenbahn eben auch eine Bürgerstiftung. Was das ist?
Nun, fragen wir den Gockel und der schickt dann einen Emil. Aber schon bei Wiki(pedia) finden wir reichlich:

1.Eine Bürgerstiftung ist gemeingefährl… äh.. nützig und will das Gemeinwesen stärken. Sie versteht sich als Element einer selbstbestimmten Bürgergesellschaft.
2.Eine Bürgerstiftung wird in der Regel von mehreren Stiftern errichtet. Eine Initiative zu ihrer Errichtung kann auch von Einzelpersonen oder einzelnen Institutionen ausgehen.

3. Eine Bürgerstiftung ist wirtschaftlich und politisch unabhängig. Sie ist konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden. Eine Dominanz einzelner Stifter, Parteien, Unternehmen wird abgelehnt. Politische Gremien und Verwaltungsspitzen dürfen keinen bestimmenden Einfluss auf Entscheidungen nehmen….

Det jeht noch so weiter wie bei den 10 Geboten, kann jeder selbst nachlesen.
Bei Wiki. Und bei Google finden wir:

im Jahr 2008 begann Wolfgang Ziegler, Mitstreiter für eine Bürgerstiftung zu suchen, die bereit waren mit Geld das nötige Stiftungskapital zusammenzubringen.  Am 13. Februar 2010 war es dann so weit: Mit insgesamt 52 Gründungsstiftern, die zusammen ca. 58.000 Euro gegeben hatten, wurde die Bürgerstiftung Schöneiche bei Berlin gegründet.

Das Gründungskapital darf nicht angetastet werden! Das Geheimnis der vielen schon nach“seh- und fühlbaren“ Projekte liegt in Zinsen, Spenden und Zustiftungen, einmalig oder regelmäßig. Das erkennt auch das Finanzamt bei Nachweis an!
Und: Kleinvieh macht auch Mist! 5 Euronen monatlich tun nicht weh, macht einen aber zum „Dauerstifter“. Man kann einer Stiftung natürlich auch was vererben.

So wurde ein Schlagzeug für die Musikschule angeschafft, Fußbälle für die Jungkicker, Fitnessgeräte für den Schloßpark – wo man zum Erstaunen der halbstarken Raucher und Trinker auf den Parkbänken – sowohl Rentner als auch Kinder an den Geräten trainieren sehen kann.
Es gab Unterstützung der Stiftung für Buchprojekte, Chorprojekte, Nachwuchsarbeit und vor allem für die Restaurierung der „Schindler-Bilder“ in der Schloßkirche und die künstlerische Gestaltung der Bushaltestelle in der Dorfaue vor unserem Pentagon, dem auch als „Ringelsocke“ benannten Rathaus.
Ein Großprojekt war der Kauf des Konzertflügels für die Schoßkirche und det Dingens muß auch regelmäßig gestimmt werden wenn sich Künstler ausgetobt und Kirchenraumkühle ausgelassen hat.
Es gab „Merksäcke“ für Schöneicher Erstklässler, das Musikfest wird per Startseite (für „dinglishfans“ homepage) unterstützt, es wurde an der „Grünen Wabe“ projektiert und viel interessantes Licht (nicht nur grünes) für die Schloßkirche angedacht und auch schon vorgestellt.

Also: Da is wat! Eine www.buergerstiftung-schoeneiche.de! Die tat was. Die tut was! (wenn ihr nicht die Stifter ausgehen) Die 650-Jahrfeier kommt. Die 115-Jahrfeier der Straßenbahn kommt. Da kann man so einiges fördern und fordern…

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