Zweitausenddreißig

GLOSSE | 12/24

INOEK – sagt Euch das noch was? Integriertes Ortsentwicklungskonzept. 2016 in Planungswerkstätten mit „Bürgerbeteiligung“ erarbeitet und soll Schöneiche bis 2030 koordinieren und entwickeln. Wurde dann 2018 beschlossen. Und nun wars wieder einmal soweit für einen Zwischen-Ergebnisbericht. Miau! Infrastruktur, umweltfreundliche Mobilität, Grün- und Freiräume, Wirtschaft, Wohnen, Bildung usw. Die Auswertung war auch für Katzen interessant, aber sehr sehr umfangreich. Mal sehen, was die GV draus macht.

Ich war übrigens diesmal am 19.11. im Ausschuss für Ortsentwicklung!

Und dann fragte gleich eingangs ein Einwohner: Einbahnstraße Stegeweg? War auch auf der TO. Na das war eine Ansammlung von Regelungen! CDU/FDP, SPD, Grüne hatten gleich mal Änderungsvorschläge, die aber innerhalb und außerhalb der einzelnen Gruppierungen gegenseitig abgelehnt wurden. Ja und was ist mit den Kreuzungen an der Dorfaue und Schillerstr.? Verkehrsrückstau?! HortKita Schillerstr.? Grundschule Dorfaue? Parkende Autos, zugeparkter Stegeweg. Der böse BWV! Nee, was die damals laut Stellplatzsatzung machen sollten, haben die gemacht. Deren Entwickler soll mal hier auftauchen! Elterntransporter, Elternhaltestellenproblem!! Ein SE Einwohner meinte sachkundig, „an der Bürgelschule kriegen die Eltern das auch nicht hin“! Also hier muss noch mal ein Verkehrsplaner ran! Ergebnis: Meinungsbild vom Ortsentwicklungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss!!

Der Geschäftsführer der Sch.-Rü. Straßenbahn, Herr Stahl, war der Einladung nach Sch. gefolgt zu berichten. Der Betrieb hat z.Z. sieben einsatzfähige Fahrzeuge, zwei sind noch kaputt. Acht Unfälle hiesiges Jahr, sind wenige, waren aber schwere. Der „Berufsverkehr“ wird wieder einsetzen. Zwei Lichtsignalanlagen sind noch offen und irgendwelche Wendeschleifen. Gefragt wurde nach den Schmierereien an Wartehäuschen, nach chemischer und nichtchemischer Unkrautbeseitigung an Haltestellen, Haltestellenreinigung überhaupt. Und können/dürfen vielleicht Jugendliche einen, z.B. den grünen Wagen mit Graffiti besprühen? Ja schon, aber nicht dauerhaft, da gehe sonst der Lack kaputt… Man will den Herrn Stahl jetzt jährlich einladen, die Beteiligten gaben sich echt interessiert und munter!!

Die AfS fragte diverses zu Sandstraßen und der erweiterten Instandhaltung, notgedrungen auch zum reinen Straßenausbau. Man wies auf vorhandene diverse Prioritäten-Listen hin, Finanzlagen, der Jährlichkeit der HHplanung, Überlagerungen von Überlagerungen.

Schlussendlich auch der Hinweis zum Anlegen von Ampelanlagen. Der Landesbetrieb meint, er sei überfordert. Wir nerven die schon ewig, meinen wir. Das meinen aber auch 260 Städte und G.en in Brandenburg und letzte Meinung: Wir – wer auch immer das ist – können nicht überall gleichzeitig sein! Also alles für die Katz? Bis 2030? Erstmal bis 2025!

Ihre Miau-Journaille

Quelle: Schöneiche Konkret, 12/24

 

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